Die Erdbeere

Was viele nicht wissen: Die Erdbeere ist im eigentlichen Sinne gar keine Beere, sondern ist eine Sammelnussfrucht. Damit gehört sie der Familie der Rosengewächse an.

Die Erdbeeren-Pflanze wächst idealerweise in einem gemäßigten Klima rosettenförmig aus einem leicht sandigen Boden. Die Blüten der Pflanze sind die kleinen gelben Körner aus denen das uns bekannte Fruchtfleisch erwächst. Dieses zunächst weiße Mark der Blütenachse nimmt erst in reifem Zustand die kräftig rote Farbe annimmt.

Es gibt durchaus verschiedene Erdbeersorten. Für den konsumenten ist aber nicht entscheidend, denn die Unterschiede sind eher marginal. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts gelangten sowohl aus Kanada, als auch aus Südamerika zwei
Erdbeersorten nach Europa, aus deren Kreuzung die uns heute geläufige „Ananas-Erdbeere“ entstand.

Erdbeeren gibt zu fast jeder Jahreszeit. Doch sie sind sehr empfindlich und verlieren schnell an Aroma. Deshalb sollte man zunächt auf heimische Erdbeeren setzen. Hauptzeit für Erdbeeren aus Deutschland sind hier die Monate Mai bis Juli. Ab Februar sind aber auch schon Früchte aus Spanien und Italien erhältlich. Wer um Weihnachten herum auf Erdebeeren setzt, wird sie mit großer Wahrscheinlichkeit aus marokkanischer oder ägyptischer Produktion beziehen.

Erdbeeren sollten am besten sofort verzehrt werden. Ungewaschen und abgedeckt können sie mehere Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Hier sollte man aber ein waches Auge beweisen, denn Erdbeeren neigen schnell zur Schimmelbildung.

Erdbeeren sind durch und durch ein gesundes Nahrungsmittel. Sie bieten viele Vitamine – vor allem an Vitamin C – und enthalten eine Menge Ballaststoffe. Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer sorgen zudem für einen hohen Anteil an Mineralstoffen. Darüber hinaus soll der Verzehr von Erdbeeren Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.